Centre for Atlantic and Global Studies
Forschungskolloquium

Forschungskolloquium

Bühnen-Bild Bühnen-Bild Bühnen-Bild © Alessandra Guhr

Das Centre for Atlantic Studies organisiert in jedem Semester ein Forschungskolloquium, welches sowohl für Mitglieder der Universität als auch für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich ist.

Das Centre for Atlantic Studies organisiert in jedem Semester ein Forschungskolloquium, welches sowohl für Mitglieder der Universität als auch für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich ist.

Interdisziplinäres Forschungskolloquium des Centre for Atlantic and Global Studies

Das interdisziplinäre Kolloquium ist das zentrale Diskussionsforum der Interdisziplinären Studien im Bereich des Masterstudiengangs Atlantic Studies/ History, Culture and Society. Hier werden die relevanten Themenschwerpunkte des Studiengangs mit Blick auf die Verflechtungen zwischen Afrika, Lateinamerika, der Karibik und Europa diskutiert. Dazu gehörten in der Vergangenheit unter anderem der transatlantischer Sklavenhandel, Geschlechterverhältnisse, Migrationsprozesse, Landnahme und Erinnerungspolitik.

Neben den inhaltlichen Debatten besteht im Kolloquium auch die Möglichkeit forschungspraktische Fragen zu besprechen. Die Studierenden können sich so auf die Auswahl und Bearbeitung eines eigenen Masterarbeits-Themas vorbereiten.


Sommersemester 2026

18-20 Uhr c.t.

Historisches Seminar, Hinterhaus, Raum: B 205

Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover
Im Moore 21
30167 Hannover

15.4.2026 Magnus Ressel, FernUniversität Hagen
Was ist ein „slavery hinterland“ und wer dessen zentrale Akteure? Die Niederelbe im Kolonialhandel des 17. Jahrhunderts

6.5.2026 Léon Charlé, Leibniz Universität Hannover
Die ‚Südsee-Sammlung‘ des Roemer-Museums in Hildesheim (1870-1918). Bürgerliche Museumskultur im Spannungsfeld von Kolonialismus und Exotismus

(13.5.2026 Filmvorführung und Diskussion zum Film „Dahomey“ [2024, Regie: Mati Diop] 17:00 Uhr, HS 310 im Hauptgebäude der LUH)

20.5.2026 Emma Piel, Leibniz Universität Hannover
Im Deutschen Sudan (1913/14) & A Camera Actress in the Wilds of Togoland (1915): Analyse eines kolonialen Medienkomplexes in intersektionaler Perspektive

17.6.2026 Tobias Skowronek, Technische Hochschule Georg Agricola
Echos aus Benin – Zur Rolle der frühen deutschen Schwermetallindustrie im transatlantischen Handel

(24.6.2026 Informationsveranstaltung zum Master Atlantic Studies/ History, Culture and Society, ebenfalls im Raum B 205)

1.7.2026 Julia Tischler, Universität Basel
Dying Young. Der Tod von Kleinkindern im kolonialen Ghana, 1840-1914

8.7.2026 Sarah Lentz, Universität Bremen
Zwischen „Schande“ und Chance: Zur Tätigkeit deutschsprachiger Wundärzte an Bord von Schiffen des Versklavungshandels im 18. Jahrhundert

15.7.2026 Julia Borst, Universität Bremen
When the Humanities Meet the Web: Studying Afroeuropean Digital Activism through a Literary Lens

Das Programm in PDF-Format finden Sie hier.