Das Centre for Atlantic and Global Studies hat im Jahr 2025-26 im Rahmen seiner Forschungsnetzwerke seine Aktivitäten weiter ausgebaut. Vorträge, Gastaufenthalte und Forschungsreisen wurden über das Center for Advanced Latin American Studies (CALAS) durchgeführt, u.a. forscht zurzeit Dr. Natascha Rempel mit einem Fellowship an der Universidad de Costa Rica zu Mobilität und Mobilisierung in Lateinamerika und Karibik, gesehen durch (audio)visuelle Medien. Den Standort an der LUH leiten Prof. Dr. Christine Hatzky und Prof. Dr. Javier Lastra-Bravo. Mit dem CEAGS verbunden sind z.B. das durch ein „Change! Fellowship“ der VolkswagenStiftung geförderte Projekt von Prof. Dr. Javier Lastra-Bravo und seinem Team, u.a. Centre-Mitglieder Pauline Kalender und Lukas Mudrack, At the Crossroads of Global Just Energy Transition: EU's Lithium Policy and Its Impact on Indigenous Communities in South America's Lithium Triangle), das mehrjährige Forschungsprojekt unter der Leitung von Prof. Dr. Manuel Bastias-Saavedra IberLAND: Beyond Property. Law and Land in the Iberian World (1510-1850), die Emmy Noether-Nachwuchsgruppe von Prof. Dr. Cathleen Loock “Hollywood Memories. Cinematic Remaking and the Construction of Global Movie Generations” und die von der DFG geförderte ortverteilte Forschungsgruppe, geführt von Prof. Dr. Anja Bandau, TransExil, Verhandlungen von Ästhetik und Gemeinschaft im postrevolutionären Mexiko, mit den Postdoktorandenstellen von Dr. Lydia Schmuck und Dr. Michel Otayek. Abgeschlossen wurde das Projekt der Afrikanischen Geschichte unter Leitung von Prof. Dr. Brigitte Reinwald „Ethnografische und anthropologische Kriegsbeute aus militärischen Expeditionen in Deutsch-Ostafrika als Sammlungsgut für deutsche Museen“, gefördert vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste, durchgeführt von Eva Künkler.
Zudem haben die Nachwuchswissenschaftler*innen drei Dissertationen verteidigt: Dr. des. Bianca Baumann, “Unwägbarkeiten der ethnologischen Provenienzforschung. Fallbeispiele von Objekten aus Kamerun aus kolonialen Kontexten am Landesmuseum Hannover“, Dr. des. Isabella Bozsa, “(Post)koloniale Aneignungsgeschichten. Kooperative Provenienzforschung zur Kamerun-Sammlung am Städtischen Museum Braunschweig“ sowie Dr. des Wolf Behnsen, „Zerbrochene Ketten und zerbrochene Träume: christliche Mission und die Transformation der Unfreiheit in Suriname, 1863-1900“.